Das Statut sowie die Geschäftsordnung der Steirischen Volkspartei in aktueller Fassung.
Gesamtkapazität der steirischen Spitäler bleibt konstant hoch, Schwerpunkte der einzelnen Häuser in bestehenden Spitalsverbünden werden gestärkt.
(Dienstag, 04. November 2025) „Alle Steirerinnen und Steirer werden weiterhin die beste Gesundheitsversorgung bekommen, die wir auf einem hohen Niveau weiter ausbauen wollen“, betont Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl anlässlich der Präsentation des Regionalen Strukturplans Gesundheit (RSG) bis 2030. Zentral ist dabei: Es wird keine Schließungen bestehender Spitals-Standorte geben, die steirischen Spitalsverbünde bleiben unverändert. Innerhalb dieser Verbünde werden die Schwerpunkte der einzelnen Häuser gestärkt: „Die bessere Trennung von akuten und planbaren Eingriffen ermöglicht es den Steirerinnen und Steirern, noch schneller als bisher zur Behandlung zu kommen“, betont Kornhäusl.
Das bedeutet der RSG für die Steiermark
Der Plan wurde unter Einbindung zahlreicher Expertinnen und Experten erstellt und entspricht den Vorgaben des Österreichischen Strukturplans Gesundheit (ÖSG). Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung der Steirerinnen und Steirer auf konstant hohem Niveau zu sichern und weiterzuentwickeln.
„Für uns steht dabei der Mensch im Mittelpunkt aller Überlegungen. Nicht nur bleibt die Gesamtkapazität in den steirischen Spitälern konstant hoch, es entsteht zudem eine neue Balance zwischen wohnortnaher Primärversorgung und spezialisierter Spitzenmedizin, die moderne Behandlungsmöglichkeiten nutzt. Ebenso bleibt die Akut- und Notfallversorgung in allen Bezirken rund um die Uhr (24/7) gewährleistet und der Grundsatz „digital und ambulant vor stationär“ wird im Sinne der Patientinnen und Patienten weiter gestärkt“, so Kornhäusl weiter.
Der RSG 2030 sieht neben dem Erhalt aller Spitalsstandorte die Schaffung neuer Versorgungsformen – etwa zusätzliche Gesundheitszentren, Facharztzentren und tagesklinische Angebote vor. Damit wird die steirische Gesundheitsversorgung zukunftsfit gemacht und an demografische Entwicklungen, Mobilität und medizinischen Fortschritt angepasst.
Das bedeutet der RSG 2030 für den Bezirk Liezen

Landtagsabgeordneter Armin Forstner zur Bedeutung des RSG 2030 im Bezirk Liezen: „Der Erhalt aller drei Spitalsstandorte und der Ausbau neuer Gesundheitszentren sind ein positives Zeichen für unseren Bezirk. Wir zeigen damit: Gute medizinische Versorgung darf keine Frage des Wohnortes sein – jede und jeder im Bezirk Liezen kann sich darauf verlassen.“
Das „Spitalsnetz Liezen“ garantiert langfristig eine qualitativ gute Versorgung der Bevölkerung mit einer versorgungswirksamen Aufrechterhaltung der drei Spitalsstandorte Rottenmann, Bad Aussee und Schladming. Durch das Setzen von medizinischen Schwerpunkten wird an allen Standorten eine höhere Auslastung, eine Optimierung der Patientenströme und damit auch eine bessere Versorgungsqualität erreicht. Zudem wurde eine grenzübergreifende Zusammenarbeit mit den Nachbarbundesländern (OÖ – Bad Ischl und SBG – Schwarzach) vereinbart.
Der Standort Rottenmann wird fachlich weiterentwickelt. In Rottenmann wird z.B. eine neue Abteilung für Orthopädie und Traumatologie (in Kooperation mit der Klinik Diakonissen Schladming) eingerichtet, für die ambulante Versorgung für Kinder- und Jugendlichen steht „Kindergesundheit Liezen“ in Liezen zur Verfügung.
Erstmals sind für den Bezirk Liezen in Rottenmann auch Hospizbetten geplant. Für Schladming ist eine Stärkung der bestehenden Stärken des Krankenhauses vorgesehen. Das umfasst etwa eine enge Zusammenarbeit im Bereich der Orthopädie-Traumatologie-Versorgung mit Rottenmann. Für die wohnortnahe Betreuung vor und nach der Entbindung soll in Schladming ein Hebammenzentrum errichtet werden.
Der Standort Bad Aussee wird zu einem Zentrum für ältere Menschen mit einem Departement für Akutgeriatrie und Remobilisation weiterentwickelt. Eine internistische Ambulanz bleibt auch weiterhin bestehen, zudem ist eine ärztliche 24/7-Versorgung am Standort gewährleistet. An allen drei Standorten bleiben die Notarztstützpunkte erhalten. In Bad Mitterndorf ist die Errichtung eines neuen Gesundheitszentrums geplant.
41 Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner (inkl. 4 Gesundheitszentren) sowie 52 Fachärztinnen und Fachärzte garantieren eine umfassende, wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung.
„Mit dem RSG stellen wir sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger im Bezirk Liezen auch weiterhin bestmöglich medizinisch versorgt werden. Besonders wichtig ist mir dabei, dass die wohnortnahe Versorgung gestärkt wird, während gleichzeitig spezialisierte Leistungen dort angeboten werden, wo sie am besten aufgehoben sind. Der Erhalt aller Spitalsstandorte und der Ausbau moderner Gesundheitszentren sind ein starkes Signal für unsere Regionen und ein klares Bekenntnis zu einer zukunftssicheren Gesundheitsversorgung“, so Landtagsabgeordneter Armin Forstner abschließend.



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