Würdigung der Alpenkonferenz für den Nationalpark Gesäuse

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Vergangenen Samstag ging im Bayerischen Grassau die 14. Alpenkonferenz zu Ende. Im Zuge der Veranstaltung übernahm Österreich den Vorsitz der Alpenkonvention von Deutschland. Die deutsche Bundesministerin Barbara Hendriks nutzte die Alpenkonferenz, um die Leistungen der vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen.

Eine besondere Auszeichnung erhielt dabei der Nationalpark Gesäuse. Zusammen mit Vertretern aus dem Nationalpark Kalkalpen und dem Wildnisgebiet Dürrenstein konnten Landtagsabgeordneter Karl Lackner und Nationalparkdirektor Herbert Wölger eine Würdigung für die Arbeiten zu einem ökologischen Verbund in den Ostalpen entgegennehmen. Das „Netzwerk Naturwald“ gilt als beispielhafte Arbeit bei der Umsetzung des alpenweiten ökologischen Verbunds im Sinne des Protokolls „Naturschutz und Landschaftspflege“ der Alpenkonvention. „Ein großer Dank gebührt den Projektpartnern Nationalpark Kalkalpen, Wildnisgebiet Dürrenstein und den Grundbesitzern in der Region“, kommentierte Herbert Wölger die Auszeichnung.

Als Gratulanten stellten sich neben der deutschen Umweltministerin auch der Generalsekretär der Alpenkonvention Markus Reiterer und Minister Andrä Rupprechter ein.

Das Übereinkommen zum Schutz der Alpen (Alpenkonvention) ist ein internationales Abkommen zwischen den Alpenländern (Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Monaco, Österreich, Schweiz und Slowenien) sowie der EU für eine nachhaltige Entwicklung und den Schutz der Alpen. Das Übereinkommen wurde am 7. November 1991 unterzeichnet und ist seit März 1995 in Kraft. Die Umsetzung wird begleitet von insgesamt neun Protokollen zu den Bereichen Berglandwirtschaft, Raumplanung, Naturschutz, Bergwald, Tourismus, Energie, Bodenschutz, Verkehr und dem Streitbeilegungsprotokoll.

Der Sitz des Ständigen Sekretariates der Alpenkonvention ist in Innsbruck. Als Generalsekretär wurde der Österreicher Markus Reiterer bestätigt.

Weitere Infos zum Netzwerk Naturwald

http://www.netzwerk-naturwald.at/

Presseanfragen:

Isabella Mitterböck, E-Mail: isabella.mitterboeck@nationalpark.co.at, Tel: 0664/34 65 629